Slipknot

Sessions sind der Ursprung von so mancher Band. Das selbige gilt auch für eine der größten Acts im Metal-Bereich der letzten 20 Jahre: SLIPKNOT. Angefangen hat alles im Jahre 1992 mit dem Basement Session im Keller von Anders Colsefni, einem Mitbegründer der Band. Damals war man noch unter dem Namen PAINFACE unterwegs. Im Rahmen dieser Sessions entstanden Songs die dann auf der Demo-Platte ?Mate.Feed.Kill.Repeat? im Jahre 1996 zu hören sind.

Die Demoplatte erregte die Aufmerksamkeit mehrerer großer Musiklabels zu derzeit. So wurde im Jahre 1999 die Band von Roadrunner Records unter Vertrag genommen. Über das Label veröffentlichte SLIPKNOT ihr selbstbetiteltes Debütalbum was wie eine Bombe in der damaligen Szene einschlug. Trotz der Ablehnung von Radio- und Fernsehstationen wuchs die Fanbase der Band enorm und das Album verkaufte sich wie warme Semmeln beim Bäcker. Grund dafür dürfte auch das extreme Auftreten der Band sein, diese versteckten damals wie auch noch heute ihre Gesichter hinter selbst kreierten Masken. Bereits zwei Jahre später legte man mit ?Iowa? Album Nr. zwei vor, gleichzeitig das aggressivste Album der Bandgeschichte. Hohe Chartplatzierungen und ausverkaufte Hallen waren die Folge.

Nach ausgiebigen Tourneen rund um den Globus legte die Band eine längere Pause ein um sich gegen ende des Jahres 2003 zusammen mit Produzent Rick Rubin an die Arbeiten für das dritte Album der Bandgeschichte machten. Das Ergebnis der Arbeit ist die Platte ?Vol. 3 (The Subliminal Verses) die im Mai des Jahres 2004 veröffentlicht wurde. Viele Fans der ersten Stunde waren enttäuscht dass eine Band wie SLIPKNOT auch mal ruhige Töne anschlug wie sie auf Album Nr. drei enthalten sind. Im Oktober 2005 legte man mit dem Doppel-Live-Album ?9:0 Live? ein eindrucksvolles Tondokument vor das die Intensität und den Wahnsinn perfekt einfängt. Anfang 2006 wurde die Band für den Song ?Before I Forget? mit dem Grammy Award for Best Metal Performance ausgezeichnet.

Es dauerte nicht lange und die Band begann mit den Arbeiten an Album Nr. vier mit dem Titel ?All Hope Is Gone? welches im Sommer des Jahres 2008 schlussendlich veröffentlicht wurde. Die Platte schlug wieder wie eine Bombe ein und zeigte die Kreativität und das technische Können der Band im vollen Spektrum. Doch auch SLIPKNOT blieb von Schicksalsschlägen nicht verschont. So kam es das am 24. Mai 2010 Bassist Paul Gray in einem Hotel in Iowa gestorben ist. Grund für seinen Tod war eine Überdosis des Schmerzmittel Morphium in Kombination mit Fentanyl.

Die gesamte Band wurde von diesem Vorfall schwer getroffen und zeigte sich auch in der Öffentlichkeit von einer sehr emotionalen Seite. Kurz darauf kündigte Gitarrist Jim Root an das SLIPKNOT eine mindestens zweijährige Pause einlegen werden. Trotz des Todes von Paul wird es eine weitere Platte geben, soviel ist sicher.

Als ?inoffizielles? Vermächtnis von Paul wurde die DVD ?(sic)nesses? veröffentlicht. Im Jahre 2011 kehrte die Band dann für einige Auftritte wieder zurück auf die Bretter die, die Welt bedeuten. Als Bassist holte man Gründungsmitglied Donnie Steele in die Band der auch als Tourmitglied immer mit von der Partie war und sehr gut mit Paul Grey befreundet war. Wie es auch immer weitergehen wird in der Geschichte von SLIPKNOT.

Sie wird immer geprägt von Emotionen, Aggressivität und wahnsinnigen Live-Shows sein.
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