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Death

Wer kennt Sie nicht die Alben ?Scream Bloody Gore?, ?Spiritual Healing?, Symbolic oder ?The Sound Of Perseverance? - es sind allesamt Meilensteine der Death Metal Szene und aus der Feder eines Mannes der leider nicht mehr unter uns weilt. Es war ein gewisser Chuck Schuldiner der am 13. Dezember 2004 seine Augen für immer Schloss. Mit ihm ging ein großartiger Musiker von uns.

Doch zurück zu den Anfängen: 1983 startet der noch 16 Jahre alte Chuck zusammen mit den Kumpels Rick Rooz und Kam Lee die Band MANTAS. Anfangs noch am Schlagzeug beschäftigt wechselte Schuldiner schnell zur Gitarre und schließlich änderte die Band Ihren Namen 1984 auf DEATH.

Nachdem Chuck Schuldiner keine geeigneten Musiker finden konnte spielte er im Jahre 1987 fast alleine die Platte ?Scream Bloody Gore? auf. Ein Jahr später veröffentlichte Chuck Schuldiner zusammen mit seinen alten Bandkollegen die Platte ?Leprosy? aufgenommen. Drei Jahre später folgte der Longplayer ?Spiritual Healing?.

Als man ohne der Zustimmung und Beteiligung von Schuldiner zusammen mit einem Gastmusiker auf Europatournee ging war das Maß voll. Chuck feuerte alle Bandmitglieder. 1991 begab er sich auf die Suche nach neuen Mitgliedern für DEATH. Diesmal saß hinter den Kesseln Sean Reinert und an der Gitarre Paul Masvidal (Beide CYNIC), als Bassist verpflichtet er Steve DiGiorgio (Sadus). In dieser Konstellation wurde der Longplayer ?Human? im Jahre 1991 aufgenommen. Anstatt der Horrortexte von früher fanden philosophische Texte den Weg auf das Album. Dies hatte allerdings auch zur folge das Schuldiner erklärte ihm gefallen die alten Alben nicht mehr und er werde sie nicht mehr Live performen. Es hagelte heftige Kritik und so manche schwere Beleidigung aus der noch jungen Death Metal Szene.

Es schien auch das Chuck nicht geschaffen war dafür eine Band zusammen zu halten. So war auf dem Nachfolger Album ?Individual Thought? lediglich nur mehr Steve Digorgio übrig. Für die Drums verpflichtete er Gene Hoglan (Dark Angel) und für die zweite Gitarre holte man Andy LaRocque von King Diamond.  Bei der 1995 veröffentlichten Platte ?Symbolic? zeichnete sich ein ähnliche Bild ab. Von der Vorbesetzung war nur Hoglan über. Neuer Mann am Bass war Kelly Conlon. Für die Gitarre holte sich Schuldiner einen High-School Freund Namens Bobby Koeble. ?Symbolic? war allerdings auch nicht wenig umstritten. Die einen lobten das Album in die Höhe während es andere verteufelten. Chuck konzentrierte sich wieder mehr auf sein Powermetal Projekt CONTROL DENIED.

Nach einiger Zeit in den Gefilden des Powermetal entschloss sich Chuck Schuldiner noch eine Platte unter den Namen DEATH zusammen mit dem Gitarrist Shannon Hamm, Bassist Scot Clendendin und Drummer Richard Christy aufzunehmen. So erschien im Jahre 1998 die letzte Platte Namens ?The Sound Of Perseverance?.  Das traurige an der Geschichte: Keiner wusste das es die letzte Platte von DEATH werden sollte.  Nach einer erfolgreichen US - Tour wurde bei Chuck Schuldiner ein Gehirntumor festgestellt. Die Tücken des Amerikanischen Krankensystems taten Ihr übriges bei. Da Chuck wie viele andere nicht versichert war konnte er sich eine Behandlung im umfangreichen Ausmaße wie sie nötig war nicht leisten.
Im Jahre 1999 erschien noch das CONTROL DENIED Album ?The Fragile Art Of Existence?. Zu einem Liveauftritt der Band kam es allerdings nie da die Krankheit von Schuldiner schon zu weit fortgeschritten war.  Man blieb nicht untätig und versuchte mit Spendenaktion Weltweit (u.a. organisiert vom Rock Hard Magazine) Geld für die Behandlung von Schuldiner zu sammeln.

Leider reichte das Geld nicht mehr aus und so musste Chuck Schuldiner im Dezember 2001 das Krankenhaus verlassen. Es dauerte nur 60 Minuten und eine genialer Musiker schloss für immer die Augen.

Was bleibt?  Starke Alben die geprägt sind von der konstanten Entwicklung des Death Metals der Neunziger, so einige Anekdoten im guten wie im Schlechten über Chuck Schuldiner und auch ein funken Ironie. Den bei einem der letzten Konzerte von DEATH war der letzte Song meist ?Pull The Plug?.  Doch bei so vieler Kritik sind sich fast alle Fans und Musiker einig: DEATH war eine DER Death Metal Bands der ersten Stunde und die Kraft der Alben wirkt bis heute noch!

REST IN PEACE Chuck!